| Referat: Grundkurs Schwimmen – Thema: Methodische Reihen: Kraulschwimmen |
|
|
|
| Geschrieben von Redaktion sportwissenschaft24.de | |
Referat: Grundkurs Schwimmen – Thema: Methodische Reihen: KraulschwimmenI. Grundsätze für die methodischen Reihen - bevor der Übungsleiter mit dem Schüler den methodischen Weg zu einer Schwimmtechnik bestreiten kann, müssen im Stadium der Wassersicherheit verschiedene Leistungsvoraussetzungen erfüllt sein:I1. Entspanntes Gleiten:Schwimmen = zyklischer Bewegungsablaufcharakteristisch dafür ist der ständige Wechsel zwischen Spannung und Entspannung der betroffenen Muskelgruppen Arbeitsphase: Verkürzung = Verdickung des Muskels / Kapillaren werden zu sammengepreßt, die den Muskel mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen und geichzeitig CO iund Schlackenstoffe abtransportieren Entspannungsphase: für kurze Zeitspanne besteht Möglichkeit der Ver- und Entsorgung I2. Gleiten und Steuern an und unter der Wasseroberfläche:Schüler müssen lernen, sich an und unter der Wasseroberfläche zielgerichtet fortzubewegenfür Richtungsänderungen und -korrekturen müssen Kopf, Arme, Beine und Wirbelsäule gezielt eingesetzt werden können I3. geregelte Atmung:drei Voraussetzungen müssen erfüllt sein:1. Anhalten der Atemluft 2. Variieren der Auftriebskraft 3. Regelmäßiger Wechsel zwischen Ein- und Ausatmung in der Bewegung I4. Überwinden des Lidschutzeffektes:zur Besseren Orientierung unter Wasser und als Schutz gegen Aufprall auf Boden, Wand oder PartnerSchwimm-Artikel gibt es im Schwimm shop II. Kriterien für den methodischen Weg zu den Schwimmtechniken1. Vom Einfachen zum Schweren2. Psychologische Hilfen (Lob, Zuspruch des Lehrers) 3. Festigen der Lernerfolge 4. Trockenübungen schwerer Teilbewegungen an Land (sollte nicht über drei Aspekte hinausgehen: 1. Demonstrieren der neuen Bewegung 2. Bewußtmachen der Bewegung bei den Schülern 3. Korrektur grober Fehler 5. Gleiten als Ausgangsform jeder Bewegung 6. Vermehrte zyklische Bewegungen erst bei höherem Leistungstand 7. Überschaubare Koordination: beim Zusammensetzen der Teilbewegungen in kleinen Schritten vorangehen 8. Keine Sprints in der frühen Ausbildungsphase (Vermeidung grober Fehler währen der Sprints) 9. Schwimmhilfen 10. Fehlerkorrektur: nur eine Fehler zur Zeit korrigieren; Berücksichtigung des Entwicklungsstandes und der Eigenarten des Schülers; Sammelkorrektur hat den Vorrang vor der Einzelkorrektur III. Eine mögliche Methodische Reihe zum Erlernen des Kraulschwimmens:Diplom- und Magisterarbeiten sowie Hausarbeiten zur Sportwissenschaft gibt es auf der Seite von diplom.de III1. Kraulbeinschlag:a. Demonstrieren und Üben der Beinbewegung auf dem Landb. Stütz im Lehrbecken mit Kraulbeinschlag c. Eine Hand faßt die Überlaufrinne, die andere stützt den Körper unter der Wasseroberfläche ab d. Partner zieht den Übenden durch das Wasser mit gleichzeitiger Korrektur e. Üben des Beinschlages aus dem Gleiten heraus f. Beinschlag mit Schwimmbrett aus dem Gleiten heraus g. Abstoßen von der Wand, Gleiten unter Wasser mit Kraulbeinschlag bis zum Auftauchen h. Auftreibender Beinschlag: Schüler senkrecht im Wasser; hält sich an der Rinne fest; fuhrt Beinschlag so aus, daß durch die Betonung des Abwärtsschlages der Körper langsam in die waagerechte Lage auftreibt i. Delphinsprünge mit anschließendem Kraulbeinschlag, der wieder an die Oberfläche führt III2. Koordination des Beinschlages mit der Atmung:a. Beinschlag aus dem Gleiten heraus mit Schwimmbrett; die Arme fassen das Brett so, daß zwischen ihnen ins Wasser ausgeatmet werden kann; der Kopf wird zum Atmen nach vorn angehobenb. Wie a. mit langer Ausatem- und kurzer Einatemphase (Verhältnis 3:1) c. Koordinierung der Atmung mit dem Sechser-Rhythmus: Ausatmung verteilt auf vier Beinschläge, Einatmung verteilt auf zwei d. Wie c. mit Steigerung der Übung auf längere Strecken e. Ein Arm liegt auf Schwimmbrett, der andere seitlich am Körper; Gleiten mit Kraulbeinschlag, Einatmen zur freien Seite durch Seitdrehen des Kopfes III3 .Kraularmbewegung:Armbewegung Ober Wasser (Schwungphase, Erholungsphase)Die Arme schwingen nach dem Verlassen des Wassers locker und entspannt vor. Der Ellenbogen ist der höchste Punkt. Der Unterarm mit der Hand hängt locker herab. Er taucht vorder Schulter ins Wasser ein und wird dann aus der Schulter heraus noch weiter gestreckt. Durch das wechselseitige Herausnehmen der d der Atmung mit dArme entsteht eine leichte Rollbewegung um die Kör- perlängenachse, die die Arbeitsphase begünstigt und die Atmung erleichtert. Armbewegung unter Wasser (Arbeitsphase) Hand und Unterarm bewegen sich abwärts, der Ellenbogen und der Oberarm bleiben scheinbar stehen (Zugphase). Dabei erfolgt eine starke Beugung im Ellenbogengelenk, die in Schulterhöhe den höchsten Beugungsgrad von ca. 90° erreicht. Von hier aus beginnt die Druck-1 phase, die in der völligen Streckung des Armes neben dem Oberschenkel endet 1. Demonstrieren und Üben der Armbewegung an Land. 2. Üben der Ellenbogen-hoch-Stellung an Land: Vorgebeugt, dicht an der Wand stehend, zieht der Schüler den wandnahen Arm durch und schwingt ihn mit dem Ellenbogen als höchstem Punkt wieder vor. 3. Gehen im LehrbeckerTmit Kraularmbewegung. 4. Partnerübung: Ein Schüler schiebt den Übenden an den Fußgelenken durch das Was- ser. Dieser übt die Kraularmbewegung ohne Atmung. . 5 Abstoß von der Beckenwand oder der Treppe, Üben der Kraularmbewegung aus derr Gleiten mit Puli-Buoy zwischen den Oberschenkeln ohne Atmung. 6. Wie 5., aber ohne Pull-Buoy. III4. Koordination des Beinschlages uner Armbewegung:a. Gleiten im Wasser mit Beinschlag; Arm ist vorgestreckt, die Hand stützt sich auf ein Brett; der freie Arm fuhrt die vollständige Bewegung mit Atmung aus (Wechsel der Arme)b. Wechselseitige Armbewegung: zwei Züge links, zwei rechts c. Schritte ohne Brett d. Richtige Gesamtbewegung aus dem Gleiten heraus
Letztes Update: 15-10-2010 11:05
|
Keine Kommentare vorhanden






