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Nicht Jeder (Golfer) weiß, was ein "Backspin" oder das "neunzehnte Loch" ist. Hier möchten wir die Fachbegriffe des Golfens kurz vorstellen und erklären:
- Das ABC des Golfens -
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Abschlag
a) Der erste Schlag auf einem Loch
b) Unter Regelaspekten: Die Flaeche zwischen den Abschlagmarkierungen, rechtwinklig und zwei Schlaegerlaengen tief von der aeusseren vordere Ecke der beiden Markierungen gemessen.
c) Nach dem DGV-Vorgabensystem: Ein Bereich von maximal 10 Meter vor dem Messpunkt bis maximal 10 Meter hinter dem Messpunkt.
d) Aus Sicht des Greenkeepers: Die ebene Flaeche, die dazu gebaut wurde, die Abschlagmarkierungen zu setzen.
Abschwung – Ungebraeuchlicher Begriff. Die Vorwaertsbewegung des Schlaegers zum Ball ist der „Schlag"
Adress – s. „Ansprechen“
Albatros – Wenn man ein Loch, das als Par 5 ausgewiesen wird, in zwei Schlaegen schafft, nennt man das einen Albatros. Das bedeutet, dass man das Loch in 'drei unter Par' gespielt hat.
All Square – So wird der Gleichstand nach Ende der Runde im Lochspiel bezeichnet, ein Gleichstand auf der Runde heisst nur „square“.
Amateur – Es gibt keine andere Sportart, in der die Trennung zwischen Amateuren und Pro`s so streng eingehalten wird wie gerade im Golf. Im Amateurstatut wird der Amateurbegriff wie folgt definiert 'Golfamateur ist, wer Golf als Sport frei von Verguetung oder Bereicherung spielt.'
Annaeherung – Dieses sind die wichtigsten Schlaege des ganzen Spiels - jene, mit denen man sich der Fahne annaehert. Mit zwischenmenschlichen Beziehungen hat diese Annaeherung rein gar nichts zu tun.
Ansprechen – Man spricht von Ansprechen des Balles, wenn der Spieler seinen Stand eingenommen hat und den Schlaeger hinter den Ball gesetzt hat. Im Bunker und im Wasserhindernis, wo der Schlaeger den Boden (bzw. auch das Wasser) nicht beruehren darf, gilt der Ball als angesprochen, wenn der Spieler seinen Stand eingenommen hat.
Ansprechposition – Ihre Koeperhaltung in Relation zum Ball, bevor Sie den Schwung beginnen.
Approach – s. „Annaeherung“
Ass – Das Spielen einer Spielbahn mit nur einem Schlag vom Tee bis ins Loch, auch Hole-in-One genannt.
Aus-Ball – Schlaegt ein Golfer seinen Ball ins Aus, im Englischen als "out of bounds" (auch „OB“) bezeichnet, muss er von derselben Stelle einen neuen Ball spielen und zieht sich zusaetzlich einen Strafschlag zu. Weisse Pfosten oder Zaeune zeigen meist die Aus-Grenze an.
Ausgrenze – Die Ausgrenzen der Spielbahnen sind durch weisse Pfaehle gekennzeichnet. Landet der Ball im Aus (engl. out of bounds), muss von der gleichen Stelle in zweiter Ball geschlagen werden. Natuerlich gibt´s einen Strafschlag.
Auslippen – Die obere Erdkante des Lochs ueber dem Rand der Kunststoffhuelse wird als Lippe bezeichnet. Ein scheinbar ins Loch fallender Ball „lippt oft noch aus“, wenn der Ball zu schnell am Loch ankommt.
Ausruestung – Ausruestung ist alles, was vom oder fuer den Spieler benutzt, getragen oder mitgefuehrt wird, ausgenommen jeglicher Ball, den er an dem zu spielenden Loch gespielt hat, und jeglicher kleine Gegenstand wie Muenze oder Tee, wenn er benutzt worden ist, um die Lage eines Balls oder die Ausdehnung einer Flaeche, wo ein Ball fallengelassen werden muss, zu kennzeichnen. Ausruestung schliesst Golfwagen, gleich ob motorisiert oder nicht, ein. Benutzen zwei oder mehr Spieler einen solchen Wagen gemeinsam, so gilt er samt allem, was er enthaelt, als Ausruestung desjenigen Spielers, dessen Ball betroffen ist; solange jedoch der Wagen von einem der ihn gemeinsam benutzenden Spieler bewegt wird, gilt er samt allem, was er enthaelt, als Ausruestung des betreffenden Spielers. Anmerkung Ein an dem zu spielenden Loch gespielter Ball ist Ausruestung, solange er aufgenommen und noch nicht wieder ins Spiel gebracht worden ist. Bei Deinem ersten Golf Schnuppertraining mit der play-golf-card werden Dir auf jeder der teilnehmenden Golfanlagen Schlaeger und Baelle selbstverstaendlich gestellt.
Back Door – Die „Hintertuer“ des Lochs: Ein Ball, der halb um den Lochrand laeuft und aus der entgegen gesetzten Richtung ins Loch faellt, wird „durch die Hintertuer“ eingelocht. Sinngemaess gibt es einen „Seiteneingang“
Back Nine – Die zweiten neun Loecher eines Platzes.
Backspin – Jeder Ball erhaelt durch den Schlag einen gewissen Rueckwaertsdrall - den 'backspin' -, der das Flugverhalten ganz entscheidend beeinflusst. Der Backspin wird zunaechst durch die Schraege der Schlagflaeche des Schlaegerkopfes Loft ausgeloest, und durch die darin befindlichen Rillen Grooves noch erhoeht. Besonders erkennbar ist der Backspin, wenn ein Ball mit einem kurzen Eisen aufs Gruen gespielt wird und nicht nur 'tot' liegen bleibt, sondern sogar noch ein Stueck zurueckrollt.
Backswing – s. „Rueckschwung“
Baffy – So nannte man in den frueheren Tagen dieses Spiels einen Schlaeger, der ein staerkeres Loft als ein Holz 3 besass. Man koennte einen Baffy heute mit einem Holz 4 oder Holz 5 vergleichen.
Bag – s. Golftasche.
Ball im Spiel – Ein Ball ist im Spiel, sobald der Spieler auf dem Abschlag einen Schlag ausgefuehrt hat. Er bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, es sei denn, er sei verloren, Aus oder aufgenommen oder durch einen anderen Ball ersetzt worden, gleich ob dies erlaubt ist oder nicht; ein solcher Ball wird Ball im Spiel.
Belehrung – Jede Art von Rat oder Anregung, welche einen Spieler in seiner Entscheidung ueber seine Spielweise, die Schlaegerwahl oder die Ausfuehrung eines Schlages beeinflussen koennte. Ein solcher Ratschlag darf ausschliesslich von seinem Caddie oder Mitspieler erfolgen. Eine Unterweisung in Regelfragen oder eine Information ueber allgemein Kenntliches wie beispielsweise die Lage von Hindernissen oder die Position des Flaggenstocks auf dem Gruen zaehlt nicht als Belehrung. Quelle: Falken Verlag – Golf Wissenswertes von A - Z
Beobachter – Beobachter ist jemand, den die Spielleitung bestimmt hat, einem Platzrichter bei der Entscheidung von Tatfragen zur Seite zu stehen und ihm jeglichen Regelverstoss zu melden. Ein Beobachter soll nicht den Flaggenstock bedienen, am Loch stehen oder dessen Lage kennzeichnen, und soll auch nicht den Ball aufnehmen oder dessen Lage kennzeichnen.
Besserlegen – Aufgrund schwieriger Witterungsverhaeltnisse, bei tiefem Boden oder zur Schonung des Bodens koennen Platzregeln erlassen werden, die ein Besserlegen des Balles erlauben - nie naeher zur Fahne. In den meisten Faellen gibt man eine Scorekarten-Breite als Entfernung fuer das Besserlegen an. Selbstverstaendlich darf der Ball dabei gereinigt werden. s. Ziffer 9 DGV Vorgabensystem
Bestball – Wettspiel, bei dem ein Spieler gegen den besten Ball einer Partie mit zwei oder drei Spielern spielt. Jeder Spieler spielt seinen eigenen Ball.
Betterball – s. Vierball
Bewegt – Wenn ein Ball seine Lage veraendert und an anderer Stelle zur Ruhe kommt, gilt er als bewegt.
Bewerber – Bewerber ist ein Spieler im Zaehlwettspiel. Mitbewerber ist jede Person, mit der zusammen der Bewerber spielt. Keiner ist Partner des anderen. In Zaehlspielvierer und Vierballwettspielen schliesst, soweit es der Zusammenhang gestattet, der Begriff Bewerber oder Mitbewerber den Partner ein.
Birdie – Lochergebnis ein Schlag unter Par, also beispielsweise auf einem Par-4-Loch eine 3.
Blade – Eisen mit einem Schlaegerkopf ohne fehlerverzeihende Gewichtsverteilung.
Blatt – Die Schlagflaeche eines Schlaegerkopfes.
Blaue Pfosten – Damit wird angezeigt, dass sich hier 'Boden in Ausbesserung' befindet. Diese Markierung wird oft auch durch weisse Linien auf dem Boden angezeigt. Ein Ball, der hier landet, darf straffrei aus dieser Zone entfernt und fallengelassen werden - aber nicht naeher zur Fahne.
Blindes Loch – So bezeichnet man eine Spielbahn, bei der am Abschlag die Fahne nicht zu sehen ist, weil sie hinter Baeumen oder einem Huegel verdeckt ist. Natuerlich kann man auch auf einer geraden Bahn zu 'blinden Schlaegen' kommen, wenn der Ball in einer Lage ist, von der aus das Loch nicht zu sehen ist.
Boden in Ausbesserung – Boden in Ausbesserung ist jeder Teil des Platzes, der auf Anordnung der Spielleitung als solcher gekennzeichnet oder durch deren Befugte dazu erklaert worden ist. Eingeschlossen sind zur Beseitigung angehaeuftes Material und von Platzpflegern gemachte Loecher, auch wenn sie nicht entsprechend gekennzeichnet sind. Pfosten und Linien, die Boden in Ausbesserung bezeichnen, liegen innerhalb dieses Bodens. Pfosten, die Boden in Ausbesserung bezeichnen, sind Hemmnisse. Boden in Ausbesserung erstreckt sich von den Grenzen senkrecht nach unten, aber nicht nach oben. Ein Ball ist im Boden in Ausbesserung, wenn er darin liegt oder ihn mit irgendeinem Teil beruehrt. Anmerkung 1 Abgeschnittenes Gras und andere Materialien, die auf dem Platz liegengelassen, aber nicht zur Beseitigung bestimmt wurden, sind nicht Boden in Ausbesserung, sofern sie nicht entsprechend gekennzeichnet sind. Anmerkung 2 Die Spielleitung darf durch Platzregel bestimmen, dass in Boden in Ausbesserung nicht gespielt werden darf.
Bogey – Lochergebnis ein Schlag ueber Par, also beispielsweise auf einem Par-3-Loch eine 4. Entsprechend gibt es auch noch den Doppel-Bogey (zwei ueber Par) oder gar den Triple-Bogey (drei ueber Par).
Bogey Competition – s. „Gegen Par“
Bore thru – Der Schaft endet nicht im Hosel, sondern in der Ferse des Schlaegerkopfes. Dadurch erzielt man eine bessere Verbindung zwischen Schaft und Schlaegerkopf.
Bounce – Winkel vom tiefsten Punkt der Sohle eines Schlaegerkopfes zur Vorderkante des Schlaegers (Leading Edge) bei gerade aufgestelltem Schlaeger.
Break – Kurve, die der Ball auf dem Gruen beschreibt, wenn dieses nicht eben ist.
British Open Championship – Auf der britischen Insel sagt man 'The Open' - so als ob es kein anderes Turnier gibt. Eines der weltweit groessten Golfturniere.
Brutto – Mit diesem Begriff bezeichnet man die Schlagzahl, welche fuer das jeweilige Loch und ueber 18 Loecher gemacht wird. Nach Abzug der Vorgabe wird ein Nettoergebnis daraus.
Bundesweit - Bundesweit Schnuppergolfen fuer nur 19 Euro mit der play-golf-card. Die play-golf-card berechtigt zu einem zweistuendigen Probetraining auf einer von ueber 350 Golfanlagen. Ausser sportlicher Kleidung muessen Golf-Einsteiger zu ihrem ersten Schnupperkurs nichts mitbringen. Schlaeger und Baelle werden vor Ort gestellt.
Bunker – Kuenstlich angelegtes (Sand-)Hindernis - meist rund um das Gruen.
Caddie – Im Idealfall ein konditionsstarker Butler, der die Schlaeger schleppt. In Amerika wird Caddie mit einem 'y' (also caddy) geschrieben. Warum das so ist, kann kein Mensch sagen. Auf Englisch ist ein 'caddy' ein 'Teetoepfchen'.
Carry – Beim Golf ist die Distanz gemeint, die der Ball tatsaechlich geflogen ist - ohne jene Strecke, die er nach seiner Landung noch rollte.
Cavity-back – Form des Schlaegerkopfes, bei der sich die Gewichtsverteilung wie ein Kranz um die Rueckseite des Schlaegerblattes zieht.
Centre Shaft – Schlaegerschaft beim Putter, der in der Mitte des Schlaegerkopfes befestigt ist. Quelle: Falken Verlag - Golf Wissenswertes von A - Z
Chip – Ein Annaeherungsschlag aus der unmittelbaren Naehe des Gruens, der nach Moeglichkeit das Loch oder seine Naehe erreichen sollte. Einer der wichtigsten Schlaege dieses Spiels ueberhaupt.
Chipping Area – Teil der Driving Range, auf dem Sie die kurzen Annaeherungsschlaege (Chippen und Pitchen) trainieren koennen.
Club – Selbst Nichtgolfer wissen, dass damit ein ganz schlichter Verein gemeint ist - und schliesslich ist ein Golfclub auch ein Sportverein. Was Nichtgolfer allerdings nicht wissen, ist die Tatsache, dass man in der englischen Golfsprache mit 'clubs' auch die Schlaeger bezeichnet.
Competition Stableford Adjustment (CSA) – Ein System, mit dem bei einem Wettspiel vom Saisondurchschnitt abweichende Spielbedingungen bei der Berechnung des Ergebnisses ausgeglichen werden.
Composite-Schaefte – Schaefte, bei denen unterschiedliche Materialien verbunden werden, zum Beispiel Graphit und Stahl.
Congu – Council of National Golf Unions, der Golf Verband in Grossbritannien, sowie umgangssprachlich deren Vorgabensystem “Congu-System”, dass in Kontinentaleuropa nicht mehr angewandt wird.
Course – Der Course ist die gesamte Bahn ueber 18 Loecher, welche ein Golfspieler zu gehen hat.
Course Rating – Dient der Bewertung des Schwierigkeitsgrades eines Golfplatzes.
Course Rating Wert (CR-Wert) – Gibt die Schlagzahl an, die ein Golfer mit ungefaehr Handicap 0 durchschnittlich auf dem gesamten bewerteten Platz benoetigt (beispielsweise 73,1); muss nicht dem Par entsprechen.
Cross-Golf – Golf ausserhalb von Golfplaetzen in freier Landschaft oder Industriegelaende
Cup – ist der Locheinsatz oder das Loch selbst.
Cut – Bei den grossen Turnieren werden drei oder vier Runden gespielt. Es wird dabei vorab festgelegt, dass nach zwei Runden nur eine bestimmte Anzahl Spieler weiter spielen darf. Die Anzahl wird ueblicherweise auf 40 bis 60 Spieler und alle mit gleichen Ergebnissen begrenzt, so dass am Schlusstag bereits relativ frueh eine Siegerehrung erfolgen kann. Ein Grund fuer einen Cut kann auch sein, dass am Tag nach dem Cut 36 Loecher gespielt werden sollen, was aus Zeitgruenden nur einer geringeren Anzahl Spieler moeglich ist.
Cart – Motorisiertes Gefaehrt, das Golfer benutzen, um eine Runde zu spielen.
Draw – Ein Ball, der gerade startet, aber sich letztlich leicht nach links verzieht. Von geuebten Spielern wird absichtlich ein Draw gespielt um Wind auszunutzen oder aber um Baeume herum zu spielen.
Drive – Jeder Schlag vom Tee wird als Drive bezeichnet - es muss dabei nicht unbedingt der Driver verwendet werden.
Driver – Der Schlaeger mit dem laengsten Schaft ist das Holz 1, auch Driver genannt. Der Driver wird fast ausschliesslich beim Abschlag vom Tee verwendet.
Driving Range – uebungsgelaende zum Erlernen der langen Schlaege und zum ueben oder Aufwaermen vor der Runde. Gerade Golf-Einsteiger verbringen hier viel Zeit, um ihre Technik zu trainieren.
Droppen – Ein Fallenlassen des Balles nach den Golfregeln, mit in Schulterhoehe ausgestrecktem Arm.
Durchspielen – Nach der Etikette ist das Durchspielenlassen eine Pflicht fuer langsame Spieler oder Gruppen, die einen Ball suchen. Es ist wichtig, weil sie sich sonst von schnelleren Spielern bedraengt fuehlen.
DGV – Deutscher Golf Verband e.V. : Dachverband des Golfsports in Deutschland, zustaendig fuer die Einhaltung der Regeln, Anwendung des Vorgabensystems und des Course Ratings. Mitglied im DGV sind nur Golfanlagen, aber keine einzelnen Spieler.
Dimple – Bezeichnung fuer kleine Gruebchen, die sich auf der Oberflaeche des Balls befinden. Die Anzahl, die Form und die Anordnung der Dimples beeinflussen ganz entscheidend die aerodynamischen Eigenschaften des Balls.
Divot – Rasenstuecke, die beim Golfschwung aus dem Boden geschlagen werden. Die Etikette verlangt, dass man sie sorgsam aufsammelt, wieder einsetzt und festtritt.
Dogleg – (deutsch Hundebein) Spielbahnen, die nach links oder rechts abgeknickt sind, werden als 'dogleg' bezeichnet. Meistens ist der Knick und damit auch die Sicht auf das Gruen erst nach einem guten Drive erreicht.
Doppelbogey – Ergebnis mit zwei Schlaegen ueber Par an einem Loch.
Durchschwung – Der Teil des Schwungs nach dem Treffmoment.
Eagle – (deutsch Adler) Man spricht von einem Eagle, wenn man ein Loch 'zwei unter Par' gespielt hat - also z.B. ein Par-5-Loch in drei Schlaegen. Bei allen Ergebnissen, die unter Par liegen, haben sich Begriffe aus der Vogelwelt eingebuergert.
EGA – European Golf Association
Ehre – heisst, vom naechsten Abschlag als Erster abschlagen zu duerfen; teilweise ist dies eine zweifelhafte Ehre, weil der nachfolgende Spieler mit subtiler Genauigkeit beobachten kann, wie Windrichtung und Flugbahn die Ballgeschwindigkeit veraendern. Er kann seinen Schlag dann mit einiger uebung ausrichten.
Einsteiger-Initiative - Die grosse bundesweite Golf-Einsteiger-Initiative „play golf – have fun“ bietet Dir die attraktive Moeglichkeit, einfach mal den Schlaeger in die Hand zu nehmen und den Trendsport Golf unverbindlich auszuprobieren. Dein Ticket zum Schnuppergolfen ist die play-golf-card (s. auch unter play-golf-card). Sie kostet 19 Euro und berechtigt bundesweit zu einem zweistuendigen Probetraining auf einer von ueber 350 Golfanlagen. Ausser sportlicher Kleidung und guter Laune muss man nichts mitbringen. Schlaeger und Baelle werden gestellt. Ultimativer Golf Spass garantiert!
Einstellig – ist jeder Golfer, der eine Stammvorgabe von 9,9 und besser hat.
Eisen – Der komplette Schlaegersatz der Eisen ist durchnummeriert von 1 bis 9 zzgl. Pitching Wedge und Sandwedge. Die Eisen unterscheiden sich zum einen durch die Laenge ihrer Schaefte, zum anderen durch seinen Loft (Neigung der Schlagflaeche). Den geringsten Loft haben die langen Eisen - den groessten Loft schliesslich das Wedge.
Eklektik – Wettspiel ueber mindestens zwei Runden, bei dem von jedem Spieler jeweils nur das beste Ergebnis eines Lochs in die Wertung kommt.
Erleichterung – Nach bestimmten Regeln darf beim Golfspiel Erleichterung, genommen werden, d.h. der Ball kann nach den Regeln je nach Ausgangssituation straflos oder mit einem Strafschlag an einer anderen Stelle fallen gelassen werden.
Etikette – Zur Etikette dieses Spiels gehoeren Richtlinien zur Sicherheit und Ruecksichtnahme auf dem Platz, zum Vorrecht auf dem Platz und zur Schonung des Platzes. Schwerwiegende Verstoesse gegen die Etikette koennen mit Disqualifikation bestraft werden (Regel 33-7).
Explosionsschlag – Schlag aus dem Bunker, bei dem der Schlaeger unter dem Ball durch den Sand gleitet und der aufsteigende Sand so aussieht, als sei er durch eine Explosion in die Hoehe geworfen worden.
Extra-Loecher – Zusaetzliche Loecher fuer ein Stechen, die nach Beendigung eines Wettspiels gespielt werden, um einen Sieger zu ermitteln, wenn das Ergebnis Gleichstand war.
Falscher Ball – Jeder Ball ausser dem "Ball im Spiel", einem "provisorischen Ball" oder einem im Zaehlspiel nach Regel 3 gespielten Ball. Ball im Spiel ist auch der Ball, der den im Spiel befindlichen Ball ersetzt, gleich, ob der Ersatz erlaubt ist oder nicht.
Falsches Gruen – Dies ist jedes andere Gruen als das des zu spielenden Lochs, eingeschlossen ein uebungs - und Annaehrungsgruen auf dem Platz.
Feedback – Die Rueckmeldung, die der Spieler nach dem Treffmoment durch den Schlaeger erhaelt.
Fett – Ein 'fett' getroffener Ball hat zu viel Boden mitgenommen und hinterlaesst ein tiefes Divot. Der Ball erhaelt nur wenig Spin und erreicht selbstverstaendlich auch nicht die gewuenschte Weite.
Flagge – Die Flagge, welche an einem Flaggenstock befestigt ist und auf dem Gruen im Loch steckt, ist auf weitere Entfernung fuer den Spieler erkennbar und zeigt ihm seine Schlagrichtung bei richtiger Einschaetzung auch in etwa die Entfernung zum Gruen an.
Flight – (sprich Fleit) Umgangssprachlich benutzter falscher Ausdruck fuer eine Spielergruppe. Eine Spielergruppe besteht aus mindestens zwei, aber nie mehr als vier Spielern. Im englischen Sprachgebrauch ist ein Flight eine Wertungsklasse im Wettspiel oder die Gruppen von 8 Spielern oder Mannschaften, die im Lochspiel gegeneinander antreten. Ein grosser Vorteil des Golfsports ist, dass Spieler mit unterschiedlichen Spielstaerken, also auch ein Profi und ein Golf-Einsteiger miteinander spielen koennen.
Fore – International ueblicher Warnruf bei Gefahr durch fehlgeschlagene Baelle auf dem Golfplatz.
Foursomes – Wettspielform, bei der ein Team aus zwei Spieler mit einem Ball spielt. Dabei wechseln sich die Spieler mit dem Schlagen ab, was diese Form zu einer beliebten Wettkampfform macht.
Fade – Schlag, bei dem der Ball gerade startet und dann eine leichte Rechtskurve fliegt. (engl. sprich: faeid)
Fahne bedienen – Den Flaggenstock halten und gegebenenfalls aus dem Loch ziehen, waehrend der Mitspieler puttet.
Fahnenposition – Stelle auf dem Gruen, an der das Loch/die Fahne platziert ist. Das Loch wird zur Schonung des Rasens merhfach woechentlich versetzt, wobei je nach Anspruch des Wettspiels, fuer das eine Fahnenposition ausgewaehlt wird, schwere oder leichte Positionen in einer fairen Mischung denkbar sind.
Fairway – Die Spielbahn zwischen Abschlag und Gruen mit kurz geschnittenem Rasen.
Fairwayholz – Jedes Holz, das kein Driver ist.
Flex – Die Biegsamkeit des Schaftes.
Gruen lesen – Das Gruen zu lesen heisst, die Bodendellen genau zu erfassen und den Ball durch einen gezielten Schlag auf die Reise zu schicken, damit er moeglichst in einer bewusst gespielten Kurve das Loch erreicht.
Gegen Par – Spiel, in dem der Spieler ein Lochspiel gegen das Par des Platzes spielt (s. Regel 32-1a)
Gelaende – alles ausser Abschlag, Gruen und aller Hindernisse auf dem Platz.
Gelbe Pfosten – Sie zeigen an, dass sich hier ein Wasserhindernis (Meer, See, Teich, Fluss, Graben) befindet. Das Hindernis befindet sich innerhalb der von den gelben Pfosten gesetzten Linien - das bedeutet, dass beispielsweise auch die Uferboeschung dazu gehoert. Die Pfaehle befinden sich innerhalb des Hindernisses.
Golf – Eine faire Sportart, die zu erlernen groesste Schwierigkeiten nach sich zieht. Im Altniederlaendischen wurde die Sportart 'Kolven' betrieben, so dass der Name Golf daher entstanden sein mag.
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Golfball – Der Golfball hat einen Durchmesser von mindestens 42.67 Millimeter und wiegt hoechstens 45,93 Gramm.
Golftasche – Die Tasche, in der Schlaeger und andere Ausruestung um den Platz transportiert werden.
Golfwagen – Ein zweiraedriger Karren, auf dem die Golftasche transportiert wird, auch Trolley genannt.
Grain – Richtung der Grashalme auf dem Gruen. Wird der Ball mit dem Strich geputtet, laeuft er schneller als gegen den Strich. Der Grain wird meist durch den Schnitt verursacht.
Greenfee – Die zu entrichtende Gebuehr fuer das Spielen auf einem fremden Platz.
Greenkeeper – Der fuer die Platzpflege verantwortliche Mitarbeiter einer Golfanlage.
Greensome – (s. auch Vierer mit Auswahldrive) Wettspielvariante des Vierers, bei der beide Partner an jedem Loch abschlagen.
Gruen/Green – Eine fuer das Putten besonders hergerichtete Flaeche, in die an wechselnden Stellen das Loch gesetzt wird.
Grooves – Die Rillen auf der Schlaegerflaeche des Schlaegers. Diese Rillen nehmen beim Schlag Gras ubnd Erde auf und ermoeglichen deshalb einen direkten Kontakt zur Schlagflaeche, die dem Ball den Backspin gibt.
Geschlossener Stand – Der Spieler spricht den Ball an, wobei der rechte Fuss in Relation zur Ziellinie etwas zurueckversetzt ist.
Geschlossenes Blatt – Das Schlaegerblatt zeigt nach links von Ihrem anvisierten Ziel. Oder: das Schlaegerblatt zeigt am Ende des Rueckschwungs zum Himmel.
Graphit – Sehr leichtes Material (Carbonfasern), das zur Herstellung von Schaeften und Schlaegerkoepfen verwendet wird.
GUR – Ground under Repair s. „Boden in Ausbesserung“
Halbiert – Ein Loch ist halbiert, wenn beide Parteien an diesem die gleiche Anzahl von Schlaegen haben.
Handicap – s. Vorgabe
Heel – Der Teil des Schlaegerkopfes unterhalb des Schaftendes.
Hemmnisse – Hemmnis ist alles Kuenstliche, eingeschlossen die kuenstlich angelegten Oberflaechen und Begrenzungen von Strassen und Wegen sowie kuenstliches Eis, jedoch ausgenommen:
a) Gegenstaende zum Bezeichnen des Aus wie Mauern, Zaeune, Pfosten und Gelaender;
b)jeglicher im Aus befindliche Bestandteil eines unbeweglichen kuenstlichen Gegenstands; und
c) jegliche von der Spielleitung zum Bestandteil des Platzes erklaerte Anlage.
Hindernisse – Hindernis ist jeglicher Bunker wie auch jegliches Wasserhindernis.
Hole-In-One – Das Spielen einer Spielbahn mit nur einem Schlag vom Abschlag bis ins Loch (vgl. Ass).
Holz – Als Hoelzer bezeichnet man die Schlaeger mit dem groesseren Schlaegerkopf, die im allgemeinen fuer die weiteren Schlaege Verwendung finden. Das Holz 1 wird auch als Driver bezeichnet, da man es fast ausschliesslich fuer den Drive beim Abschlag vom Tee benutzt.
Hook – (sprich huhck; deutsch Haken) Wenn der Ball waehrend des Fluges nach links wegdreht, spricht man von einem 'hook'. Jeder Pro wird seinem Schueler erklaeren, dass der Hook Talent verraet, was sich von einem Slice (hier dreht der Ball nach rechts ab) nicht sagen laesst
Hosel – Die Verbindung zwischen dem Schaft und dem Schlaegerkopf.
Halber Schlag – Schlag, bei dem kein voller Schwung ausgefuehrt, in der Regel, um mit einem laengeren Schlaeger die notwendige Entfernung mit einer flachen Flugbahn zu schlagen, oder mit dem kleinsten Schlaeger, weil der volle Schlag zu weit gehen wuerde.
Handicapschoner – Golfer, der seine wahren golferischen Faehigkeiten oder sein richtiges Handicap verschweigt, um sich damit einen Vorteil zu verschaffen.
Identifizierung – Die Identifizierung eines Balles ist nach Regel 12 erlaubt, jedoch muss der Spieler dem Zaehler die Gelegenheit geben, den Vorgang zu beobachten. Die Lage des Balls muss dabei markiert werden. Der Ball darf dann aufgehoben werden, jedoch nur im zur Identifizierung notwendigen Ausmass gereinigt werden.
In – Die zweiten neun Loecher auf einem Achtzehn-Loecher-Kurs nennt man die 'in-nine' (in-neun) - im Gegensatz zu den 'out-nine', bei denen es sich um die ersten neun handelt. Die Bezeichnung stammt von den sogenannten Links-Kursen (vor allem an der Kueste), bei denen sich das neunte Loch am weitesten vom Clubhaus entfernt befindet Man spielt also zunaechst hinaus, dann wieder hinein - 'out' und 'in'. 'In' gilt natuerlich auch fuer einen Ball, der innerhalb der Platzbegrenzung liegt.
Interlocking Grip – Zwischen Zeige- und Mittelfinger der linken Hand liegt der kleine Finger der rechten Hand, eben in einer Art 'Verschluss'.
Insert – Einlage in der Schlagflaeche von Hoelzern.
Junganpflanzung – Auf dem Golfplatz frisch angepflanzte Baeume, die zum Beispiel durch einen aufgehaeuften Erdwall, oder durch stuetzende Pfloecke erkennbar sind. meist sind sie blau markiert und man bekommt bei Behinderung einen Freedrop um sie nicht zu beschaedigen.
Kakao – aeusserst umgangssprachlicher Begriff fuer eine schlechte Lage des Balls im tiefen Rough.
Kopf – Es heisst, dass achtzig Prozent dieses Spiels im Kopf stattfinden. Ausserdem soll man den Kopf waehrend des Schwungs still halten - was wiederum schwierig ist, weil der Kopf beim Schwung eigentlich hinderlich ist.
Kompression – Die Masszahl fuer jenen Druck, durch den der Ball im Test mit einem Standardgewicht deformiert wird, bezeichnet die Ballhaerte. Ein Ball mit C (=Compression) 100 ist haerter als ein solcher mit 80 oder 90.
Kufen – Schienen an der Sohle eines Holzes. Sie sind vor allem als Erleichterung fuer schwierige Lagen gedacht.
Kurzes Spiel – Das kurze Spiel wird fuer einen guten Score immer notwendig sein und sollte vom Anfaenger besonders intensiv auch mit Golflehrern geuebt werden. Meistens wird das kurze Spiel, d.h. kurze Annaeherungsschlaege gegenueber den Abschlaegen, sehr vernachlaessigt.
Kratzen – Trotz schlechter Schlaege noch ein gutes Ergebnis spielen.
Kuerzer greifen – Den Schlaeger weiter unten am Griff fassen.
Ladies Captain – Die Leiterin des Damengolfs in einem Golfclub.
Leading Edge – ist die vordere untere Kante des Schlaegerkopfes.
Lie – (deutsch Lage) 1. Die Lage des Balles, nachdem er zum Stillstand gekommen ist. 2. Der Winkel zwischen Schaft und Boden, der fuer den korrekten Schwung sehr wichtig ist.
Links – Ein Ausdruck fuer Golf-Plaetze, der von den schottischen Kuesten-Kursen mit ihren typischen Duenen stammt. Man spricht von 'Links' oder 'Links-Courses'. Ein Charakteristikum liegt darin, dass das neunte Loch am weitesten vom Clubhaus entfernt liegt - man spielt dort hinaus (out), und dann wieder hinein (in). Mit dem deutschen 'links' oder 'rechts' hat das nichts zu tun, sondern mit der Duenenlandschaft an der Kueste, die ein „Link“ (ein Bindeglied) zwischen Land und Meer ist.
Loch – Das Loch hat einen Durchmesser von viereinviertel Inches (107,9 Millimeter) und eine Tiefe von mindestens vier Inches (101,6 Millimeter). Als Loch bezeichnet man meistens auch die gesamte Spielbahn vom Tee bis zum Loch. Auf 18 Loecher einigte man sich erst 1764, als man in St. Andrews diese Anzahl festlegte; zuvor hatte man in St. Andrews 22 Loecher.
Lochspiel – Diese Wettspielart zaehlt nur die gewonnenen Loecher, nicht aber die einzelnen Schlaege. Wenn ein Spieler also die ersten 10 Loecher gewinnt, ist ein Lochspiel schon zu Ende.
Loft – Die Schraegstellung der Schlagflaeche am Schlaegerkopf. Das Holz 1 oder Driver hat das geringste Loft aller Schlaeger - die Neigung liegt zwischen acht und zwoelf Grad. Das staerkste Loft hat das Wedge - um die 40 Grad. Sandwedges koennen einen Loft bis sechzig Grad haben. Die Schraegstellung dient dazu, den Ball anzuheben; dadurch ist es ueberhaupt erst moeglich, den Ball fliegen zu lassen. Ein starkes Loft veranlasst einen steileren, aber auch kuerzeren Flug.
Langes Spiel – Alle Schlaege, die mit langen Eisen und Hoelzern gemacht werden.
Lesen des Gruens – Den Weg bestimmen, auf dem der Ball zum Loch rollen wird.
Lippe – Bunker- oder Lochkante
Luftschlag – ist ein Schlag, bei dem der Ball angesprochen, aber nicht getroffen wurde. Er zaehlt als Schlag.
Major – Als "Major-Turniere" bezeichnet man die vier grossen: Das "Masters" in Augusta/Georgia - sowie die US Open, die British Open und die amerikanische PGA Championship, die jaehrlich auf wechselnden Plaetzen ausgetragen werden.
Metall – Waehrend frueher lediglich die Eisen aus Stahl bestanden und die Hoelzer tatsaechlich aus Holz hergestellt wurden, haben sich die sogenannten "Metallhoelzer" mehr und mehr durchgesetzt - obgleich an ihnen kein Splitter Holz ist.
Mitgliedschaft – in einem Golfclub ist in Deutschland meistens die Voraussetzung dafuer, auf einem Golfplatz spielen zu duerfen. Im Ausland, vor allem in den USA mit einer Vielzahl an oeffentlichen Plaetzen ist dies nicht noetig. Du wirst Dich wundern, wie erschwinglich Golf sein kann. Fuer jeden Golf-Einsteiger ist etwas dabei. Erkundige Dich bei Deinem Golf-Schnupperkurs doch gleich vor Ort.
Mitspieler – Der oder die anderen Spieler in der eigenen Spielergruppe. Sie heissen im Zaehlspiel „Mitbewerber“ oder im Lochspiel „Gegner“. Im Vierer ist natuerlich auch der Partner ein „Mitspieler“.
Markieren – Die Position des Balles mit einem kleinen runden Objekt festhalten; meistens auf dem Gruen.
Naturflaechen/Biotope – Extensiv gepflegte oder der natuerlichen Entwicklung ueberlassene Flaechen, in denen durch behoerdliche Auflagen (Naturschutz) nicht gespielt werden darf. Dies koennen Wiesen, Hecken oder Teichgebiete sein.
Nearest to the pin – Spezialwertung an einem Par-3-Loch. Gewinner ist der Spieler, dem es gelingt, seinen ersten Schlag am naechsten zur Fahne zu platzieren.
Netto – Bruttoschlagzahl abzueglich der Vorgabeschlaege ergibt das Nettoergebnis. Dient der besseren Vergleichbarkeit unterschiedlicher Spielstaerken fuer einen fairen Wettbewerb und wird zur Ermittlung des Handicaps genutzt.
Neunzehntes Loch – Eine gaengige Redensart fuer das Clubhaus bzw. die Clubhaus-Bar. Ein Ort, an dem ueberhaupt nur erstklassige Schlaege und Runden stattfinden. Triff Dich nach Deinem ersten Schnupperkurs mit anderen Golf-Einsteigern doch noch auf eine Erfrischung im Club-Haus und tausche Deine ersten Erfahrungen als Golf-Anfaenger aus.
No dogs, no ladies – (keine Hunde, keine Damen) Diese auf dem europaeischen Kontinent oft scherzhaft vorgebrachte Macho-Phrase besitzt durchaus realen Hintergrund. Auf den Britischen Inseln gab es Clubs, an deren Clubhaus man dieses Hinweisschild bis vor nicht all zu langer Zeit finden konnte. Heute kaum noch zu finden.
No Return – Man erklaert 'No Return', wenn man ein Wettspiel vorzeitig beendet. Aus Etikette- und Fairnessgruenden darf 'No Return' nur erfolgen, wenn wahrhaft schwerwiegende Gruende vorliegen.
Null – Ein Spieler mit einem Handicap Null wird auch als Scratch-Spieler bezeichnet.
Offset-Hosel – Ein am Schaft zurueckversetzter Schlaegerkopf, der ein Slicen bei Anfaengern verhindern soll.
Order of merit – Europaeische Preisgeld-Rangliste. Es zaehlen die Preisgelder von 38 europaeischen Turnieren, die in einem Jahr gewonnen wurden.
Out – Die ersten neun Loecher eines 18-Loecher-Kurses werden als die 'out nine' bezeichnet, weil man da ja noch hinausspielt, waehrend man auf den zweiten Neun von den 'in nine' spricht - man befindet sich wieder auf dem Heimweg. Als 'out' bezeichnet man auch einen Ball, der die Begrenzung der Spielbahn verlassen hat.
Out of Bounds – Dieser englische Begriff bedeutet 'ausserhalb der Grenzen der spielbaren Gelaendeflaeche'; Strafschlag und Distanzverlust sind das Resultat, wenn der Ball dort zur Ruhe kommt.
Overlapping Grip – Dabei liegt der kleine Finger der rechten Hand ueber dem Zeigefinger der linken Hand. Ungefaehr neunzig Prozent aller Golfspieler verwenden diesen Griff. Er wurde von dem legendaeren Briten Harry Vardon entwickelt und wird deshalb auch als 'Vardon-Grip' bezeichnet.
Oversize – Hoelzer, Eisen und Putter, die einen extra grossen Schlaegerkopf mit verzeihender Treff-Flaeche haben, sind gut geeignet fuer Einsteiger und Wochenendgolfer.
Overspin – Vorwaertsdrall des Balles. Bewirkt beim Auftreffen ein Weiterrollen.
Offener Stand – Der Spieler spricht den Ball an, wobei der linke Fuss gegenueber dem rechten Fuss etwas zurueckversetzt ist.
Offenes (Schlaeger)Blatt – Das Schlaegerblatt zeigt in der Ansprechposition nach rechts vom Ziel oder im Treffmoment nach rechts in Relation zur Ball- Ziellinie.
Par – Par ist die Schlagzahl, die fuer ein Loch oder einen Platz festgelegt wurde. Beispielsweise ein Par-5-Loch muss in fuenf Schlaegen gespielt sein, wenn man ein ‚Par' erzielen will.
Parteien und Wettkampfarten – Partei Ein Spieler; oder zwei bzw. mehr Spieler, die Partner sind. Zweier Ein Wettkampf, in dem einer gegen einen anderen spielt. Dreier Ein Wettkampf, in dem einer gegen zwei, aber jede Partei nur einen Ball spielt. Vierer Ein Wettkampf, in dem zwei gegen zwei, aber jede Partei nur einen Ball spielen. Dreiball Ein Lochwettspiel, in dem drei Spieler gegeneinander spielen, jeder seinen eigenen Ball. Jeder Spieler spielt zwei von einander unabhaengige Lochspiele. Bestball Ein Wettkampf, in dem einer gegen den besseren Ball von zwei oder den besten Ball von drei Spielern spielt. Vierball Ein Wettkampf, in dem zwei ihren besseren Ball gegen den besseren Ball von zwei anderen Spielern spielen.
Partner – Mitspieler.
Perimeter Weighting – Das Gewicht innerhalb des Schlaegerkopfes wird hauptsaechlich an die Raender verlagert. Dadurch vergroessert sich der Sweetspot.
Persimmon – Die Bezeichnung Persimmon beschreibt ein sehr hartes Tropenholz, aus dem bei Holz-Hoelzern der Schlaegerkopf gefertigt ist. Es bedeutet ebenso, dass der Schlaegerkopf nicht durch verschiedene Holzschichten geleimt ist, sondern aus einem Stueck Holz besteht. Heute fast nicht mehr in Benutzung.
PGA – Professional Golfers Association. Es handelt sich hier um Berufsverbaende der professionellen Spieler und Spielerinnen. Die PGAs in den USA und in Europa unterhalten eigene Organisationen, die beispielsweise fuer die Verwaltung, den Aufbau und die Durchfuehrung der Turnierserien verantwortlich sind. Parallel dazu gibt es in den USA die 'Ladies Professional Golf Association' (LPGA), in Europa die 'Women´s Professional Golf Association' (WPGA), die die Belange der Proetten wahrnehmen. Dazu gibt es in den meisten Laendern eine nationale PGA; die sich um die in dem betreffenden Land arbeitenden Pro´s kuemmert.
Pin – Als Pin bezeichnet man den Stock, an dem die im Loch steckende Fahne befestigt ist. Wer den Ball 'an den Pin' schlaegt, ist gut dran.
Pin Position – Bezeichnet die Position der Pin Flag (Fahne), die im Loch am Green steckt und taeglich von den Greenkeepern auf jedem Green der Welt umgesteckt wird.
Pitch – Kurzer Schlag, bei dem der Ball moeglichst steil herabfaellt, damit er nicht lange rollt, sondern sofort liegenbleibt.
Pitching Wedge – Ein Schlaeger (Eisen) mit sehr starkem Loft, das dazu fuehrt, dass der Ball steil steigt und steil faellt und moeglichst wenig rollt. Wird besonders bei der Annaeherung aus der unmittelbaren Naehe des Gruen benutzt.
Pitchmarke – Der auf dem Gruen landende Ball hinterlaesst vor allem in einem weichen Gruen ein kleines Loch, das man als Pitchmarke bezeichnet. Es gehoert zur Etikette, dieses Loch zu entfernen. Dazu gibt es eine Pitch-Gabel, die jeder Spielerei sich fuehren sollte, um den Boden fuer die anderen Spieler wieder ‚auszubeulen'.
Platz – als Platz wird der gesamte Raum bezeichnet, in dem gespielt werden darf.
Platzregel – Sogenannte Platzregeln werden von jedem Club entweder zeitweilig oder dauernd erlassen und sind fuer Gastspieler von besonderer Bedeutung, weil sie durch Kenntnis dieser Sonderregeln eventuell einige Schlaege einsparen oder Strafschlaege vermeiden koennen.
Platzreife – Es handelt sich dabei um eine Art Fuehrerscheinpruefung, mit der ein Anfaenger die Erlaubnis erringen kann, tatsaechlich auf dem Platz zu spielen.
Platzrichter – Platzrichter ist jemand, den die Spielleitung bestimmt hat, Spieler zu begleiten, um Tatfragen zu entscheiden und den Regeln Geltung zu verschaffen. Er muss bei jedem Regelverstoss einschreiten, den er beobachtet oder der ihm gemeldet wird. Ein Platzrichter soll nicht den Flaggenstock bedienen, am Loch stehen oder dessen Lage kennzeichnen, und soll auch nicht den Ball aufnehmen oder dessen Lage kennzeichnen.
play-golf-card – die „Eintrittskarte“ fuer alle Golf-Einsteiger in den Golfsport berechtigt fuer 19 Euro zu zwei Stunden Golf Schnuppertraining in kleiner Gruppe auf einer von rund 350 Partneranlagen der Initiative „play golf – have fun“
play golf - have fun - Die grosse bundesweite Golf-Einsteiger-Initiative „play golf – have fun“ bietet Dir die attraktive Moeglichkeit, einfach mal den Schlaeger in die Hand zu nehmen und den Trendsport Golf unverbindlich auszuprobieren. Dein Ticket zum Schnuppergolfen ist die play-golf-card (s. auch unter play-golf-card). Sie kostet 19 Euro und berechtigt bundesweit zu einem zweistuendigen Probetraining auf einer von ueber 350 Golfanlagen. Ausser sportlicher Kleidung und guter Laune muss man nichts mitbringen. Schlaeger und Baelle werden gestellt. Ultimativer Golf Spass garantiert!
Playing-Pro – Professional, der versucht, von Preisgeldern zu leben.
Pot bunker / Topfbunker – Kleiner, tiefer, runder Bunker, der sehr schwer zu spielen ist. Kommt zumeist auf Duenenplaetzen vor. Quelle: Falken Verlag - Golf Wissenswertes von A - Z
Pro – Abkuerzung fuer ‚Professional', also einen Berufsspieler. Man unterscheidet hier zwischen einem Playing Pro und einem Teaching Pro. Weibliche Form: Proette. S. auch „PGA“
Pro Shop – Meist vom Pro gefuehrter Shop, in dem man praktisch alle fuer dieses Spiel notwendigen Utensilien kaufen kann.
Provisorischer Ball – Provisorischer Ball ist ein Ball, fuer einen Ball gespielt wird, welcher ausserhalb eines Wasserhindernisses verloren oder welcher Aus sein kann.
Pull – Ein Ball mit gerader Flugbahn geschlagen, der links von der Ziellinie verlaeuft.
Putt – Der Putt ist jener Schlag, der meistens auf dem gruen mit dem Putter durchgefuehrt wird Der Ball fliegt nicht, sondern rollt.
Push – Das Gegenteil von Pull. Ball mit gerader Flugbahn, die rechts von der Ziellinie verlaeuft.
Putter – Der Putt ist jener Schlag, der meistens auf dem gruen mit dem Putter durchgefuehrt wird Der Ball fliegt nicht, sondern rollt.
Putting Green – Das uebungsgruen mit mehreren uebungsloechern dient zum ueben des Puttens.
Puttlinie – Die unsichtbare Linie auf dem Gruen zwischen Ball und Loch, die so schwierig zu finden und auch noch zu treffen ist. Jeder Spieler vermeidet es, seine eigene Linie oder die eines Mitspielers zu betreten Die Spikes der Schuhe koennen da in der Tat Spuren hinterlassen, die den Lauf des Balles nicht unwesentlich beeinflussen.
Pro-Am – Ein Turnier, bei dem Professionals und Amateure ein Team bilden.
Rabbit – Im Clubleben werden damit die Anfaenger gemeint.
Range – Siehe Driving Range.
Rangefee – Gebuehr, die man als Gast in einem Golfclub fuer die Benutzung der uebungsanlagen entrichten muss. Die Driving-Range-Baelle muessen meist zusaetzlich bezahlt werden.
Recovery – Schlag aus einer schlechten Lage heraus.
Regeln – Die ersten Regeln wurden 1744 bei der Gruendung der 'Honourable Company of Edinburgh Golfers' formuliert. Es handelte sich damals lediglich um 13 Gebote (heute etwas mehr).
Rote Pfosten – zeigen ein seitliches Wasserhindernis an.
Rough – Das Rough wird in den Regeln nicht besonders definiert. Praktisch bezeichnet man alles, was ausserhalb der Fairways oder Gruens liegt, als Rough (alle jene Flaechen mit hoeherer Schnitthoehe als die Fairways).
Royal and Ancient Golf Club – Der R & A in dem schottischen Staedtchen St. Andrews in der Grafschaft Fife wurde am 14. Mai 1754 zunaechst als 'Society of St. Andrews Golfers' gegruendet. Zweiundzwanzig Gentlemen trugen damals ein Wettspiel um einen silbernen Schlaeger aus; der Sieger Bailie William Landale, ein Kaufmann aus St. Andrews. Der Platz hatte noch 22 Loecher Er wurde erst 1764 auf achtzehn Loecher reduziert, die dann zur Regel wurden. 1754 uebernahm man in St. Andrews fast unveraendert jene dreizehn Regeln, die 1744 von der 'Honourable Company of Edinburgh Golfers' in Leith formuliert worden waren. Aus diesem Regelwerk entstanden praktisch alle Golfregeln und ihre Auslegungen (decisions), die heute Gueltigkeit besitzen. Nach mehreren Aufforderungen verschiedener Clubs akzeptierte man 1897 die Aufgabe, die Autoritaet ueber das Regelwerk zu uebernehmen. Die Definitionen und Erklaerungen der Regeln obliegen einem Komitee von zwoelf Mitgliedern, von denen zehn nicht dem Club angehoeren. Das entsprechende Komitee im R & A gilt als die oberste Institution in allen Fragen der Regeln und des Spielbetriebs; man teilt sich diese Herrschaft lediglich mit der USGA (United States Golf Association) in den Vereinigten Staaten, wo die Regeln in einigen Details etwas modifiziert sind. Der alte Kurs (Old Course) des R & A in St. Andrews ist in all den Jahren nur wenig veraendert worden und gilt - nicht ganz berechtigt - als die urspruengliche Heimat des Spiels. Das beruehmte Clubhaus wurde 1854 eroeffnet, nachdem man 1834 von Koenig William IV. die Erlaubnis erhalten hatte, sich 'royal' zu nennen. In St. Andrews gibt es inzwischen eine ganze Reihe weiterer Plaetze, die alle der Stadt gehoeren und somit oeffentlich sind.
Runde – Unter einer Runde Golf versteht man normalerweise das Spielen von achtzehn Loechern. Auf einem Neun-Loecher-Platz ist das natuerlich die Haelfte. Weitere Runden sind vom Neunzehnten Loch bekannt - sie haben aber kaum etwas mit der praktischen Ausuebung des Spiels zu tun.
Rueckschwung – Die Phase des Schwungs, in der sich der Schlaegerkopf vom Ball wegbewegt bis zu dem Moment, in dem sich der Schlaegerkopf nach unten bewegt. Hoffentlich ist Ihr Rueckschwung ruhig.
Ryder Cup – In zweijaehrigem Rhythmus (in den ungeraden Jahren) stattfindendes Wettspiel zwischen USA und Europa. Das Wettspiel laeuft ueber drei Tage. An den ersten beiden Tagen finden die Vierer statt (Zweiball und Vierball), am dritten Tag das Einzel-Lochspiel. Der Ryder ist sicherlich der populaerste Mannschafts-Wettbewerb und eine besondere Auszeichnung fuer die besten Professionals. Der Gruender und Stifter des kleinen Goldpokals, Samuel Ryder (geb. 24. Maerz 1858 in Preston/Lancashire - gestorben am 2. Januar 1936 in London), war durch eine einfache Idee zu einigem Wohlstand gelangt. Ryder wurde wahrscheinlich der erste Golf-Sponsor der Welt. 1926 fand in Wentworth ein Wettspiel zwischen Berufsspielern aus den USA und Grossbritannien statt, das die Briten mit 13,5 zu 1,5 fuer sich entschieden. Samuel Ryder gab nachher fuer die Spieler beider Teams einen Champagner-Empfang, bei dem er vom britischen Kapitaen George Duncan gefragt wurde, ob er nicht eine Trophaee stiften wolle, wenn daraus eine staendige Einrichtung werden wuerde. Der zierliche Golfpokal wurde von der Goldschmiede Mappin & Web zu einem Preis von 250 Pfund hergestellt. Derzeit ist der Ryder Cup in Besitz von Europa und steht im Hauptquartier der PGA European Tour in Wentworth.
Sandhindernis – Siehe Bunker.
Sandwedge – Ein erst in den dreissiger Jahren von Gene Sarazen erfundener Schlaeger mit extrem starkem Loft und einer besonders geformten Sohle, der sich vor allem fuer die Schlaege aus dem Sand eines Bunkers eignet. Der Schlaegerkopf wird dabei unter dem Ball durch den Sand gefuehrt, so dass der Ball steil herausgehoben wird und nach entsprechend kurzen Flug landet - moeglichst auf dem Gruen.
Sandbunker – Besonders zahlreich um die Greens gelegen, verscherzen manchem Golfer einen anstaendigen Score, aber auch ein Sandbunker als Fairwaybunker auf halber Strecke bedarf eines besonderen Koennens, um von dort die Reststrecke eventuell mit einem Schlag zu ueberwinden.
Schaft – Die Schaefte von Schlaegern wurden bis in die zwanziger Jahre ausschliesslich aus Hickory-Holz hergestellt, das durch seine Langfaserigkeit ueber eine besondere Zaehigkeit verfuegte. Danach setzte sich mehr und mehr der Stahlschaft durch. In den achtziger Jahren begann der Erfolg der Kunststoff-Schaefte. Entscheiden ist bei einem Schaft nicht nur die gesamte Flexibilitaet. Je nach Bedarf oder persoenlicher Vorliebe verschiebt sich der besonders flexible Teil des Schaftes nach oben oder nach unten. Anfaenger sollten sich da besonders sorgfaeltig beraten lassen.
Schenken – Den Putt, das Loch oder das Match an den Gegner abgeben.
Schlag – Bewegung des Schlaegers mit der Absicht, den Ball zu treffen.
Schlaegerblatt – ist die Schlagflaeche des Schlaegerkopfes.
Schlaegereigenschaften – Die verschiedenen Eigenschaften der Schlaeger resultieren aus ihrer verschiedenen Konstruktion. Das sind zu zuallererst zwei Fakten - erstens die Laenge der Schaefte und zweitens der Loft, d. h. der Schraegegrad der Schlagflaeche am Schlaegerkopf. Obgleich hier sicherlich viel Imponderabilien mitspielen, wie beispielsweise die verwendeten Materialien im Schaft und Kopf, verschiedene Fabrikate oder auch die koerperlichen Gegebenheiten des Spielers, kann man folgende Daten als Grundregel ansehen - fuer einen guten Amateur, und lediglich als Faustregel
Schlaeger ausrichten – Das Platzieren des Schlaegers hinter dem Ball in der Ansprechposition.
Schnupperkurs – Die grosse bundesweite Golf-Einsteiger-Initiative „play golf – have fun“ bietet Dir die attraktive Moeglichkeit, einfach mal den Schlaeger in die Hand zu nehmen und den Trendsport Golf unverbindlich auszuprobieren. Dein Ticket zum Schnuppergolfen ist die play-golf-card (s. auch unter play-golf-card). Sie kostet 19 Euro und berechtigt bundesweit zu einem zweistuendigen Probetraining auf einer von ueber 350 Golfanlagen. Ausser sportlicher Kleidung und guter Laune muss man nichts mitbringen. Schlaeger und Baelle werden gestellt. Ultimativer Golf Spass garantiert!
Schwung – (englisch swing) Damit ist der gesamte Bewegungsablauf beim Schlag eines Balles gemeint. Entscheidend bleibt, dass die Schlagflaeche des Schlaegerkopfes 'square' an den Ball gebracht wird und im Moment des Ballkontaktes ihre groesste Geschwindigkeit erreicht; man kann davon ausgehen, dass es wahrscheinlich keine zwei Menschen gibt, die ueber genau den gleichen Schwung verfuegen
Score – (dt: Ergebnis) Der Score wird nach dem Spielen von jedem Loch in die entsprechende Spalte der Scorekarte (Zaehlkarte) eingetragen, so dass sich nach 18 Loechern leicht der Gesamt-Score addieren laesst.
Scratch – Ein 'Scratch-Spieler' hat das Handicap Null.
Semirough – Roughstreifen zwischen Fairway und Rough, dessen Schnitthoehe zwischen der des Fairways und der des Roughs liegt.
Senior – Ein Senior ist nicht etwa ein Spieler, der durch verminderte physische Kraefte oder durch ein schlechteres psychologisches Nervenkostuem als Senior, bezeichnet werden muesste, sondern man wird im Golfsport in dem Moment Senior, in weichem das 55. Lebensjahr erreicht ist, bei Pros und Damen allerdings schon im 50. Lebensjahr. Manche Golfpros der US PGA Tour warten nur auf diesen Moment, um dann wieder erneut grosse Gelder zu kassieren.
Skin-Game – Eine Turnier-Variante mit wenigen Teilnehmern, die vor allem in Amerika wegen des Fernsehens sehr gepflegt wird, weil sie bei aller Spannung nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Die eingeladenen Teilnehmer bestreiten ein Turnier, bei dem der Gewinn eines Loches mit hohen Geldsummen verbunden ist. Wenn niemand das Loch gewonnen hat, verdoppelt sich der Gewinn am naechsten Loch. Es kommt vor, dass ein Spieler durch einen Schlag fuenfstellige Dollarsummen gewinnt.
Slice – Bei einem Slice beschreibt der Ball einen Bogen nach rechts und verschwindet meisten spurlos im tiefsten Rough oder einem Gewaesser. Es soll Spieler geben, die in vielen Jahren noch nie die linke Seite eines Fairways aus der Naehe gesehen haben. Wenn der Ball den gleichen schoenen Bogen nach links beschreibt, handelt es sich um einen Hook.
Slope-Wert – Setzt die Schwierigkeitswerte eines Golfplatzes fuer Scratch-(Hcp. circa 0-5) und Bogey- (Hcp. circa 18-22) Golfer ins Verhaeltnis. Er kann zwischen 55 und 155 liegen. (Dieser Wert sorgt im Wesentlichen dafuer, dass sich die Vorgabe jedes Spielers je nach Spielstaerke an die Schwierigkeit des zum Spiel ausgewaehlten Golfplatzes anpasst.)
Sohle – Die Flaeche, mit der das Eisen auf dem Boden aufliegt.
Spass - Golf Spass pur garantiert die Golf-Einsteiger-Initiative "play golf - have fun" mit der play-golf-card. Fuer nur 19 Euro kann jeder Golfanfaenger an einem Golf Schnupperkurs in kleiner Gruppe auf einer von ueber 350 teilnehmenden Golfanlagen bundesweit teilnehmen.
Spielbahn/Golfbahn – Der Bereich innerhalb der Platzgrenzen (Ausgrenze), den der Spieler auf dem Weg vom Abschlag zum Gruen ueblicherweise zu ueberwinden hat.
Spielvorgabe – Sie wird vor einem Wettkampf errechnet und beruecksichtigt im Gegensatz zur Stammvorgabe auch die Schwierigkeit des Platzes. Bei einem durchschnittlich schweren Platz kann sie der Stammvorgabe entsprechen, bei einem schweren Platz ist die Vorgabe hoeher.
Square – 1) Wenn die Schlaegerflaeche eines Schlaegers in einem Winkel von neunzig Grad zur angenommenen Ziellinie steht, spricht man davon, dass sie 'square' ist. Es ist die Voraussetzung fuer einen geraden Schlag. 2) Der Koerper, Fussspitzen, Schultern sollten parallel zur Ziellinie ausgerichtet sein. 3) Wenn zwei oder mehr Spieler gleichauf liegen, liegen sie 'square' oder 'even'.
ssS'Standard Scratch Score' – Alte Bezeichnung fuer die Platzschwierigkeit, 2001 abgeloest durch das Course Rating.
Stableford – Diese von einem britischen Arzt erfundene Spielart ist fuer den Anfaenger deswegen geeignet, weil er ein Loch, welches zweistellig gespielt wird, sofort vergessen und durch eine bessere Spielweise auf anderen Loechern den Gesamtscore retten kann.
Stammvorgabe – Siehe "Handicap".
Stand – Zur Durchfuehrung eines Golfschlages bedarf es eines gewissen Standes der Fuesse. Er wird von Golflehrer zu Golflehrer natuerlich unterschiedlich unterrichtet.
Startzeit – Festgesetzter Zeitpunkt, zu dem abgeschlagen wird.
Sudden Death – Alter Begriff fuer ein Stechen bei gleichen Ergebnissen, heute nicht mehr „politisch korrekt“.
Sweet spot – Der ideale Auftreffpunkt auf dem Schlaegerblatt, an welchem die groesste Schlagkraft uebertragen wird.
Tee – Das Wort hat zwei Bedeutungen im Golf. Zunaechst ist es der Abschlag, von der zu Beginn einer Spielbahn der erste Schlag vorgenommen wird. Es ist auch jener kleine Stift aus Holz oder Plastik, auf den man den Ball fuer den Abschlag legt.
Tigerline – Extrem weiter und riskanter Schlag in direkter Linie - meist bei einem Dogleg - wo andere Spieler den sicheren, aber laengeren Weg am Fairway vorziehen. Der Begriff hat nichts mit Tiger Woods zu tun, sondern ist aelteren Ursprungs.
Toe – Der am weitesten vom Schaft entfernte Teil des Schlaegerkopfes.
Toppen – Wenn der Ball im Treffmoment nicht genau, sondern ab der Mitte oder oberhalb getroffen wird, so entsteht daraus ein kurzer holpriger Schlag, der Ball ist 'getoppt'. Der persoenliche aerger oder das Mitleid der Mitspieler ist dann meist sehr ergreifend.
Token – Bedeutet im englischen tokenmoney = Ersatzgeld oder Notgeld. Token erhaelt man gegen Bargeld an der Rezeption eines Golfclubs und man verwendet sie am Golfballautomaten an der Drivingrange. Die meisten Golfballautomaten nehmen mitlerweile 1-Euro- oder 2-Euro-Muenzen anstatt der Token.
Trailing Edge – Hintere Kante der Sohle im Schlaegerkopf (vorwiegend bei Sand Wedges).
Triple Bogey – Der Tripie Bogey ist nichts weiter als drei Schlaege ueber Par gespielt. Dieser nicht oft benutzte Ausdruck klingt aber fachmaennischer, als wenn man schlechthin 'Drei ueber Par' sagt.
Trolley – Das Waegelchen, mit dem man seine Golftasche transportiert.
Troubleshot – ist ein Schlag aus einer schwierigen Lage.
Trouble Hoelzer – Die Hoelzer sind mit Rillen, Kufen etc. versehen, um aus misslichen Lagen gute Schlaege zu ermoeglichen.
Texas Wedge – So nennt man den Putter, wenn man ihn ausserhalb des Gruens verwendet.
Treffmoment – Der Moment, in dem der Schlaegerkopf den Ball trifft.
Unspielbarer Ball – Jeder Ball kann nach den Golfregeln, ausser bei Wasserhindernissen, vom Spieler sofort fuer unspielbar erklaert werden und unter Hinzurechnung eines Strafschlages nach den Regeln neu fallen gelassen werden. Diese taktische Massnahme erspart in vielen Faellen zusaetzliche Schlaege.
Unter – (engl. under) Bei den grossen Turnieren spricht man kaum einmal davon, wie viel Schlaege ein Spieler bisher benoetigte - man sagt vielmehr, wieviel er 'unter' liegt. Gemeint ist unter Par. Wenn der Spieler auf dem Platz mit Einheit 72 nur siebzig Schlaege benoetigte, liegt er 'zwei unter' oder 'minus zwei'. Weniger gut ist 'ueber' oder 'plus'
USGA – Dies ist die Abkuerzung fuer United States Golf Association, die in Amerika allein verantwortlich ist fuer die Einfuehrung von Regeln und Decisions. In Zusammenarbeit mit dem Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews, werden die Golfregeln fuer alle Vereine der Welt bindend erlassen.
Up and down – Den Ball aus einer beliebigen Lage rund ums Gruen mit zwei Schlaegen ins Loch zu bekommen.
Vardon-Griff – Bei dieser sehr oft benutzten Griffart liegt der kleine Finger der rechten Hand auf dem Zeigefinger der linken Hand.
Verlorener Ball – Ein Ball ist dann verloren, wenn er nach den Regeln nicht innerhalb von fuenf Minuten wiedergefunden ist. In der Logik der Golfer gibt es Situationen, wo es manchmal wirklich besser ist, dass ein Ball trotz intensiven Suchens nicht wieder gefunden wird, aber meistens hat man ja das Glueck, zahlreiche andere Baelle zu finden, nur nicht seinen eigenen.
Vierball – Zwei Spieler spielen jeder einen Ball, von denen an jedem Loch der bessere gezaehlt wird.
Vorcaddie – Vorcaddie ist jemand, den die Spielleitung eingesetzt hat, Spielern waehrend des Spiels die Lage von Baellen anzugeben. Er ist nicht zum Spiel gehoerig.
Vorgabe – Die deutsche Bezeichnung fuer Handicap; dient zur Vergleichbarkeit des Spielpotentials. Vielfach und faelschlich als Statussymbol angesehen, letztlich nur ein persoenlicher „Rabatt“ auf das Bruttoergebnis des Spielers um ein Nettoergebnis errechnen zu koennen. Merksatz: Wer wirklich gut spielt, muss nicht allen Leuten von seiner guten Vorgabe erzaehlen.
Vorgruen – Direkte Umgebung des Gruens, zumeist kuerzer als das Fairway gemaeht (ca. 6 bis 12 mm).
Waggling – bedeutet nichts weiter als ein Wackeln, entweder mit dem Schlaegerkopf, mit den Handgelenken oder sogar, wie man es beobachten kann, mit dem gesamten Koerper. Das fuehrt eine Lockerung der Muskulatur herbei und ermoeglicht dadurch einen leichteren und besseren Durchschwung.
Wasserhindernis – Gelaendevertiefung, die regelmaessig oder nur saisonbedingt Wasser enthaelt und die Spielbahn oder Teile davon begleitet.
Wedge – Ein Schlaeger fuer Annaeherungsschlaege mit einem starken Loft, welcher hohe kurze Schlaege ermoeglicht.
Wettspiel – Jedes Turnier und jedes Match ist im Golf ein Wettspiel. Die Regeln, unter denen es ausgetragen wird sind die weltweit identischen Regeln des Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews'. Die oertliche Spielleitung kann im Rahmen der Golfregeln zusaetzliche Platzregeln erlassen.
Wind – Die Beruecksichtigung des Windes in seiner Richtung und Staerke ist erst moeglich fuer routinierte Spieler. Aber wer einmal auf Links gespielt hat, weiss, um wie viele Meter ein Ball am Green vorbeifliegen kann - nur durch ploetzlich auftretende Windboeen.
Wintergruen – Gruen, das vor allem im Winter angespielt wird, um das normale Gruen zu schonen.
Zaehler – Zaehler ist jemand, den die Spielleitung zum Aufschreiben der Schlagzahl eines Bewerbers im Zaehlspiel bestimmt hat. Er kann Mitbewerber sein. Er ist nicht Platzrichter.
Zaehlspiel – Das heute ueberall gelaeufige Spiel, bei dem der Spieler mit der geringsten Schlagzahl gewonnen hat. Das Zaehlspiel wurde erst 1759 begonnen, natuerlich in Schottland. Vorher trug man fast ausschliesslich Lochspiele aus, bei denen man nachher die Zahl der gewonnen Loecher zaehlt.
Zeitweiliges Wasser – kann oftmals durch Regen oder kurze Schauer auftreten. Selbst Schnee zaehlt zu zeitweiligem Wasser, eine Matschflaeche aber nicht. Bei zeitweiligem Wasser kann der Ball entsprechend den Regeln straffrei neu gedroppt werden.
Zocken – Vor allem in Englisch sprechenden Laendern wird beim Golf gern und reichhaltig gewettet, d.h. in einer etwas leichteren Sprache gezockt. Obwohl beim Golf die Spielleidenschaft ausdruecklich abgelehnt wird, bedarf es gerade bei Anfaengern einer gewissen Einsicht, dass sie das Zocken erst dann nicht mehr mitmachen, wenn sie schon erhebliche Summen verloren habe
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Letztes Update: 10-10-2011 20:40
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