| Die Tragödie von Port Said - Der Fussball in Agypten wird nie mehr so sein wie vorher |
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| Geschrieben von Jenny L. | |
Die Tragödie ist geschehen, es gibt 74 Todesopfer zu beklagen, die im Stadion von Port Said umgekommen sind.Die Suche nach den Schuldigen beginnt. Der ägyptische Premierminister Kamal Al-Ganzouri hat die gesamte Spitze des nationalen Fußball-Komitees entlassen. Zudem wurde das Rücktrittsgesuch des Gouverneurs von Port Said von Al-Ganzouri befürwortet. Der Staat kündigt 3 Tage Trauer an.Aber was war wirklich der Auslöser für dieses brutale Vorgehen?Noch wird spekuliert. Das die Auschreitungen politisch motiviert waren, wird immer wahrscheinlicher. Das sich die Politik in den Sport einmischt, ist nichts Neues. Das kennen wir Deutschen von den olympischen Spielen 1936 oder auch 1972. Aber in dieser Dimension mit einem so brutalen Vorgehen ist neu. Der FIFA Präsident Joseph Blatter steht häufig in der Kritik. Der Satz, den er sagte, hat aber Niveau:
"Fußball ist eine Kraft des Guten, und wir dürfen nicht zulassen, dass sie von jenen missbraucht wird, die Böses im Sinn haben." Das Spitzen-Spiel der ägyptischen 1.Liga zwischen Al-Masry und Al-Ahly Kairo wurde anscheinen politisch genutzt, um die Massenzu mobilisieren. Die Hintergründe bleiben weiterhin unklar. Es spricht Vieles dafür, so der Politik-Wissenschaftler Christian Wolf von der Universität Erlangen/Nürnberg.
Letztes Update: 03-02-2012 20:44
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